Der Umzug in das
neue Gerätehaus am 8. November 2025 sorgt für einen besseren Ablauf
der Feuerwehr Gütenbach. Darüber berichtete Kommandant Martin Merz
in der Jahreshauptversammlung. Diese konnte zum ersten Mal im Saal
des neuen Gemeindezentrums durchgeführt werden. „Nun sind wir von
drei Standorten auf einen einzigen zentralen Standort
zusammengewachsen“. Die Einsatzfahrzeuge seien nicht mehr in kalten
und feuchten Garagen verteilt, sondern zentral untergebracht. Dies
erleichtere Wartung, Einsatzbereitschaft und das tägliche Arbeiten.
Ebenso verfüge man nun über getrennte Umkleiden für Frauen und
Männer. Im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehrehr zwölf Einsätze.
Hinzu kamen zehn Sicherheitswachdienste und sechs
Verkehrssicherungen. Die Feuerwehr besteht derzeit aus 42 Aktiven,
fünf davon gehören auch zur 21-köpfigen Altersmannschaft.
Albrecht Kienzler berichtete als Leiter der Altersmannschaft von
Aktivitäten. So nahmen sie im vergangenen Jahr am Ausflug der
Kreis-Altersmannschaften zum Europaparlament teil. Herbert Pfaff
wurde als Stellvertreter für weitere 5 Jahre gewählt.
Bettina
Scherzinger berichtete von der Jugendfeuerwehr. Höhepunkt war das
50-jährige Bestehen im vergangenen Jahr. Gefeiert wurde dies mit
einem Festbankett im April und einem zweitägigen Floriansfest im
Juli. Zur Jugendfeuerwehr gehören elf Jugendliche. Diese
absolvierten 19 Proben. Der Probenbesuch liegt bei 85 Prozent.
Mahnende Worte hatte Martin Merz auch in Bezug auf die Ausbildung.
Bei Truppführern und Atemschutzträgern bestehe ein erheblicher
Bedarf. Ausbildungen sind grundlegend für eine funktionierende
Einsatzmannschaft. Lukas Fischer, Dominik Fräulin und Thomas
Scherzinger konnten zum Oberfeuerwehrmann befördert werden. Zum
Oberbrandmeister wurde Jürgen Scherzinger befördert. Neues
Ehrenmitglied ist nach 30 Jahren aktive Dienstzeit, Olaf Eschle. Er
war auch als Multiplikator bei der Umstellung des Digitalfunks im
vergangenen Jahr tätig.
Seit 40 Jahren ist Werner Kirner bei der
Feuerwehr aktiv. Zuerst in Neukirch und seit 1997 in Gütenbach.
Hierfür erhielt er das Feuerwehr Ehrenzeichen in Gold. Er ist auch
Vorsitzender des Fördervereins. Das Ehrenzeichen in Bronze für 15
Jahre erhielt Alexander Schlegel. Für seine beachtliche 30-jährige
Tätigkeit als Kreisausbilder erhielt Jürgen Rösch die Ehrenmedaille
in Silber vom Landesfeuerwehrverband verliehen. Ihren Dank an die
Wehrleute überbrachte Bürgermeisterin Lisa Hengstler. Vor allem für
die herausragende Arbeit beim Umzug in das neue Gerätehaus. „Es war
ein bewegender Moment, als die Fahrzeuge eingezogen sind.“ Den neuen
Standort und vor allem die neue Technik lobte
Kreisbrandmeister-Stellvertreter Thomas Nagel.

(v.l.) Martin Merz (Kommandant), Bürgermeisterin Lisa Hengstler,
Werner Kirner, Jürgen Scherzinger,
Dominik Fräulin, Olaf
Eschle, Lukas Fischer, Manuel Scherzinger (stellv. Kommanndant)
Stellv. Kreisbrandmeister Thomas Nagel